DER HUDER
TENNISVEREIN WIRD 39!

 

1980

Der Huder Tennisverein wurde am 16.05.1980 durch Seine Gründungsväter und –mütter sind Elisabeth Scharmann und Dr. Franz Scharmann, Dörte und Wolfgang Michalek, Uschi Hahn, Guido Willers, Manfred Schroeter und Jobst Palandt ins Leben gerufen. Sehr schnell können sie 80 Huder Bürger als Mitglieder hinzugewinnen das Jahr darauf waren es  bereits 280. Der Bau der Anlage, auf dem von der Gemeinde Hude gepachteten Gelände am Vielstedter Kirchweg wurde herbeigesehnt. Dazu gehört auch die Restauration des gemeindeeigenen alten Bauernhauses. Am 20.06.1981 endlich soweit, Bürgermeister Hartmut Stöver überreicht dem ersten Vorsitzenden des Vereins Manfred Schroeter feierlich den „ Schlüssel“ für die vier Ascheplätze. 1983 greift der Verein in dieser Saison mit je einer Damen- und einer Herrenmannschaft sowie fünf Jugendmannschaften in den Punktespielbetrieb ein. Vereinsmeisterschaften im Einzel-, Doppel- und Mixed prägen das Vereinsbild ebenso wie Spaßturniere wie z. B. das „Erno-“,„Ehepaar-„und „ Erdbeerturnier“, die noch heute Bestand haben.

>> Ferienspaßaktionen, Kohlfahrten, Nikolaus- und Karnevalsfasten und Fahrrad- Rallyes, bei denen Geselligkeit gepflegt wird, finden großen Zulauf.

1985

1985 ist der HTV erstmalig Ausrichter der Jugend- und Herrenmeisterschaften der Kreise Delme-Hunte/ Oldenburg und empfängt im Rahmen der Partnerschaft Tennisfreunde aus Arnage/ Frankreich. 

1988

In diesem Jahr wurden zwei weitere Tennisplätze eingeweiht. Beim „Ball des Sports“ werden 1989 Helga Addicks und Uschi Hahn für ihre errungene Kreismeistertitel als Sportlerinnen des Jahres geehrt.  Frauenpower gibt es auch in der wöchentlichen „ Damen-Doppel-Spaß-Runde“ der „Netzroller“, „Grandhüpfer“ und „Stoppelhopser“, die später sogar auf Spaßebene überörtlich „eigene Punktespiele“ organisieren. 

>> Im Rahmen des 10jährigen Jubiläums richtet der HTV die Kreismeisterschaften im Einzel aus und stellt mit Helga Addicks eine überlegene Siegerin.



 

 

1990

Hella Oltmer durchbricht die Männerdomäne und übernimmt nach Manfred Schroeter, Volker Toebert und Heinrich Dettmers den Vereinsvorsitz. 

1992

Rolf Carspecken wird neuer Tennis-Chef und will den Traum von der Tennishalle realisieren. Investoren sind zwar interessiert, räumen aber aus markttechnischen Gründen keine „Überlebenschance“ ein. Für einen „Paukenschlag“ sorgen Ingrid Mittelstädt und Hella Henke, die unter 54 Paaren das „Delme-Hunte-Turnier“ gewinnen und ein Jahr später eine erfolgreiche Titelverteidigung feiern.

>> Bei der Jugend reiht sich mit der damals 15-jährigen Jennifer Toebert erstmalig eine Huderin in die Riege der Kreismeisterinnen ein.

1993

… ist wieder die Eigenleistung der Mitglieder gefragt. Durch die Arbeit vieler fleißiger Hände kann das Dach des Bauernhauses restauriert und eine Heizung installiert werden. Ein Jahr später verspricht die Speedfire-Innovation GmbH auf der Huder Anlage „Davis-Cup Atmosphäre“ und präsentiert vor Beginn ihrer offiziellen Aufschlagtour am 25. Mai einen Aufschlagwettbewerb. Entscheidend ist außer dem „harten Bums“ auch die Platzierungsgenauigkeit. Neben den üblichen Favoriten überrascht die 11-jährige Nina Gerdes mit Platz 3.

  

1996

Mit einer Hobby-Runde für Nichtpunktspieler und Vereinsneulinge schließt der Verein im gleichen Jahr eine sportliche Lücke und gewinnt auf Anhieb viele Mitspieler. 1996 wird Folkert Hoffmann zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Kreismeisterschaften der Jugend werden zu einer Domäne der Huder. Mit Margit Winkler, Barbara Palandt, Nina Gerdes und Kristina Lucht, stellt der HTV gleich vier Titelträgerinnen und mit Corvin Martens und Felix Lingenau zwei „Vize“. Die Seniorinnen setzen zu einem einmaligen Punktspielhöhenflug an und steigen (zunächst) in die zweite Verbandsliga auf. Im Weser-Ems Pokal verbuchen 1996 Corvin Martens (HTV) und Nils von Seggern (GTV) bei den C-Junioren als Spielergemeinschaft mit der Vizemeisterschaft einen Riesenerfolg. Auch in den Folgejahren stellt die Jugend ihr Können unter Beweis und stellt mit Corvin Martens, Ines Rakow, Bastian Lohrenz, Alexander Löde und Imke Hegeler weitere Kreismeister. Imke Hegeler nimmt sogar an den Landesmeisterschaften teil. Mit 80 Jahren sorgt  Josef Buschmann am 25.06.1998 bei den „Deutschen Tennismeisterschaften der Senioren“ in Bad Neuenahr für eine Sensation. An der Seite von Kurt Vogel (TC Walldorf) erreicht er in seiner Altersklasse nach einem überlegenen 6:0/3:6 und 6:1 den Meistertitel und sichert damit den bisher größten Vereinserfolg des HTV. ( Foto unten: Kurt Vogel & Josef Buschmann)

 

1999

Folkert Hoffmann lässt der Traum von der Tennishalle keine Ruhe. Wenn nicht mit Investoren, dann eben ohne. Mit Kassenwart Manfred Schroeter führt er intensive Gespräche mit der Gemeinde, aus denen die überraschende Erkenntnis folgt: Es ist realisierbar! Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt 1999 aufgrund einer Bürgschaft der Gemeinde den Bau einer 3-Felder-Halle mit Clubhaus, denen das „alte Bauernhaus“ jedoch leider weichen muss. Durch eine Energieleistung von Handwerkern und Mitgliedern entsteht nach knapp sechs Monaten eine Tennishalle mit dem Clubheim „Big Point“. Das Jubiläumsjahr 2000 wird so zu einem besonderen Jahr.

 

 

Die Seniorinnen, Helga Addicks, Renate Linnemann, Ans Gattermann, Marion Bock, Monika Saat, Hella Henke und Elvira Precht spielen jetzt in der Landesliga, der zweithöchsten Spielklasse in Niedersachsen; die Herren 55 in der dritthöchsten der Verbandsliga.

Im Sommer richtet der HTV mit dem 1. Huder-Klostercup ein überörtliches Mixed-Turnier aus, welches zu einer festen Einrichtung wird. Zu den Spaßturnieren gesellt sich „Tennis und Après“ hinzu. Die neue Halle wird intensiv für Punktspiele, Training und Schultennis genutzt und hat viele Abonnenten gewonnen. Im Winterhalbjahr richtet der HTV einen vereinsinternen  „Team-Cup“aus (Mixed-Wettbewerb) und ruft erfolgreich zum „Nikolaus-Turnier“ auf. Das „Big Point“ lädt zu Feiern, Skat- und Klönrunden ein. Die Senioren gründen ebenfalls eine „Doppel-Spaß-Runde“ und erfreuen sich überörtlich einer so großen Resonanz, dass Punktspielrunden ausgetragen werden können.

2003

Im Sommer setzen die Seniorinnen, inzwischen haben Edith Kontra und Elisabeth Bolten die Mannschaft verstärkt, ihren „Durchmarsch“ fort und erfüllen sich mit dem Aufstieg in die Oberliga einen Traum.

 

                              hier: Bild Seniorinnen

 

                                     von links nach rechts: Ans Gattermann/Marion Bock/Hella Henke/

                                     Renate Linnemann/Helga Addicks, Elvira Precht und Monika Saat

                                     (nicht im Bild: Edith Kontra u. Elisabeth Bolten)

2004

>> Geht die eigene Homepage des Vereins unter www.huder-Tennisverein.de online.

2005

 Feiert der HTV mit Stolz bereits sein „Viertel-Jahrhundert-Bestehen“. Über die gut auslastete Tennishalle sind neue Kontakte zu Nichtmitgliedern entstanden und die Angebotspalette von sportlichen und geselligen Ereignissen ist groß.